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Ursprung der Schützenvereine und- feste Der Ursprung der Schützenvereine sind die Bürgerwehren, deren Zweck es war die Heimat und ihre Bewohner zu schützen, wenn die Heerscharen in den Krieg zogen. Die Vorläufer der Schützenfeste waren von Städten, Fürsten und Königen veranstaltete, große Feste mit Schiesswettkämpfen. Der Zweck dieser Feste war in Friedenszeiten das Schießen zu üben. Die besten Schützen wurden dabei reich belohnt. Auch in der heutigen Zeit haben die Schützenvereine ihre
Traditionen bewahren können. Die nach wie vor einmal jährlich ausgetragenen Schießwettkämpfe finden diszipliniert im sportlichen Wettkampf mit Luftgewehren statt.
Der Bürgerschützenverein Allrath Der „Bürgerschützenverein Allrath“ hat seinen Ursprung in der „Sankt Sebastianus Bruderschaft Allrath“ gegr. 1533. Im Jahre 1910 kam es durch schwerwiegende Meinungsverschiedenheiten zu einer Spaltung der Bruderschaft und zur Gründung des Bürgerschützenvereins.
In den Jahren 1915-1920 und 1938-1948 bescherten die Kriegswirren
des 1. und 2. Weltkrieges dem Bürgerschützenverein Zwangspausen.
Grenadiercorps
Der Grenadier
Zunächst als „Spezialtruppe zum Umgang mit Handgranaten“ den Kompanien der preußischen Armee zugeordnet entstanden später eigene Kompanien und Bataillone. Der Umgang mit den zu dieser Zeit gebräuchlichen Handgranaten, aus Metall, Glas oder Ton mit einem nicht sicheren Zündverzögerer, die aus nächster Nähe gegen den Feind geworfen werden mussten, erforderte ausschließlich altgediente und erprobte Soldaten von großer Statur die mutig und entschlossen waren. Als mit der Zeit die Technik das Granatwerfen außer Mode
brachte, erhielten die Grenadiere eine neue Aufgabe. Da man für den Einsatz der weit und sicher schießenden
langen Vorderladergewehre große Männer benötigte war eine neue Aufgabe für die
Grenadiere gefunden. In den Königshäusern Europas ist es auch heute noch Tradition, Leibgarden zu Fuß aus Grenadierregimentern zu bilden.
Die Uniformen Die Offiziere trugen in der Zeit vor dem Ende des 1.
Weltkrieges lediglich Uniformteile, da es bis zum Ende des 1. Weltkrieges
verboten war eine noch gültige militärische Uniform zu tragen.
Diese Kleiderordnungen haben die Grenadiere in den Schützenvereinen bis heute übernommen. Im Detail sehen unsere Uniformen heute wie folgt aus: Die Offiziere tragen einen blauen Waffenrock, Epauletten mit Dienstgradkennzeichen, dazu einheitliche weiße Oberbekleidung, eine weiße Hose, schwarze Socken und schwarze Schuhe. Der Zugführer, der stellvertretende Zugführer und der Flügelleutnant tragen einen Säbel mit Säbelaufhängung, weiße Handschuhe, Orden, Vereins- und Zugabzeichen. Die Offiziere tragen auf dem Kopf einen Zweispitz (Bonapart) mit weißem Federbusch. Alle Grenadiere tragen während der Schützentage einen zugeinheitlichen Frack, dazu zugeinheitliche weiße Oberbekleidung, eine weiße Hose, schwarze Socken und schwarze Schuhe. Alle tragen eine zugeinheitliche weiße Fliege, weiße Handschuhe und eine Gewehrattrappe aus Holz mit einem Blumensträußchen im Gewehrlauf. Alle führen das Vereins- und Zugabzeichen und ihre Orden mit sich. Auf dem Kopf trägt jeder Grenadier einen schwarzen Zylinder mit einem „Kranz".
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